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Bestattungskultur und ein Blick in die Dortmunder Geschichte

Das goldene Wunder von Kirchlinde | Hibbeln Bestattugnen GmbHBestattungskultur ist ein Begriff, der heutzutage immer mehr an Bedeutung verliert. Jahrtausende lang was das Ritual der Bestattung ein bedeutendes gesellschaftliches Ereignis. Es diente nicht nur der Abschiednahme von einem Verstorbenen, es hatte auch eine wichtige soziale Funktion. Die Bestattung war eine Gelegenheit für die Gemeinde zusammen zu kommen und den Hinterbliebenen Anteilnahme und Hilfsbereitschaft zu signalisieren. Die Bestattung und ihr Ablauf waren von zentraler Bedeutung für die Verarbeitung der Trauer.

Grabmal Syburg | Hibbeln Bestattugnen GmbH

Immer mehr tritt an die Stelle einer gelebten Bestattungskultur eine Entsorgungsmentalität. Anonyme Bestattungen sind auf dem Vormarsch, sei es aus finanziellen Gründen oder aber weil die Beschäftigung mit dem Thema Bestattung abgelehnt wird. Die Zeit ist schnelllebig und knapp, der moderne Mensch hetzt von Termin zu Termin und vielfach, das erleben wir in unserer täglichen Arbeit, bereuen die Angehörigen später, dem Verstorbenen nicht die Ehre erwiesen zu haben, die ihm gebührte.

Eine Bestattung hinterlässt Spuren - Spuren, in den Seelen der Weiterlebenden aber auch Zeichen und Symbole, die Jahrhunderte überstehen. Auch in unserer Stadt, in Dortmund, finden sich an vielen Orten, besonders in den Kirchen der Stadt, Spuren der historischen Bestattungskultur und des Umgangs mit dem Tod.

Wer das berühmte "Goldene Wunder von Kirchlinde" aus der Kirche St. Josef in Dortmund Krichlinde genau betrachtet, findet in dem gotischen Altar viele Anspielungen auf den Tod und natürlich auch auf die Widerauferstehung. Im südlichen Seitenschiff der Kirche eine Pieta (von der sich der heute oft falsch verstandene Begriff "Pietät" herleitet), eine schwere, breithüftige Maria mit dem toten Sohn auf dem Schoß.

Mengeder Grabtafel | Hibbeln Bestattugnen GmbH

Eine tausendjährige Historie im Spiegel uralter Grabsteine findet man auf dem Kirchhof der evangelischen Kirche St. Peter in Dortmund Syburg. 190 Epitaphe aus verschiedenen Jahrhunderten, bis zurück in die karolingische und ottonische Zeit finden sich dort in einem Erhaltungszustand und einer Anzahl, die über die Landesgrenzen hinaus ihresgleichen sucht.

Spuren der Familie von Romberg, die bis heute Patronatsfunktionen in Wellinghofens Alter Kirche ausübt, sind im inneren der Kirche zu finden. Unter anderem eine Grabplatte aus dem Jahre 1715.

Jüngstes Gericht | Hibbeln Bestattugnen GmbH

Die Darstellung des Jüngsten Gerichts in der Kirche St. Johann in Dortmund Brechten ist nach der Freilegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Anziehungspunkt für Kunsthistoriker.

Besonderen Charme hat auch ein reich mit Wappen verzierter Grabstein in der Kirche St. Remigius in Dortmund Mengede. Er erinnert an die 1624 verstorebene Adelige Margareta von Büren, geb. von Galen, die wie es dort heißt "wohl edle, viel ehr- und tugendreiche Gerichtsfrau zu Mengede".

 
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